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2–3 Minuten

Knoblauch und Honig im Rührei? Klingt im ersten Moment vielleicht etwas ungewöhnlich, doch genau diese Kombination macht dieses Frühstück für mich so besonders, denn plötzlich wird aus einem einfachen Rührei ein unglaublich aromatisches, leicht süßlich-pikantes Frühstück.

Und ja: Mittlerweile mache ich es ziemlich oft genau so.

Mein herzhaft-süßes Frühstück mit einem kleinen Twist.

Was hat das mit Cycle Syncing zu tun?

Für mich bedeutet zyklusbewusste Ernährung nicht, dass jedes Lebensmittel einer bestimmten Zyklusphase zugeordnet werden muss.

Viel wichtiger ist eine gute Basis: ausreichend Energie, Protein, Fette, Kohlenhydrate und eine abwechslungsreiche Versorgung mit Mikronährstoffen. Je nach Zyklusphase, Training, Hunger und Energielevel kann ich mein Frühstück dann entsprechend ergänzen oder verändern.

Genau deshalb mag ich solche einfachen Gerichte: Sie geben mir eine nährstoffreiche Grundlage, ohne Ernährung unnötig kompliziert zu machen.

Zutaten

  • 3 Eier
  • 1,5 Zwiebeln oder 1 Scharlotten, sehr fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt davor pressen
  • ½ mittelgroße Tomate, sehr klein gewürfelt
  • 1 TL Honig
  • Chili oder Szechuan-Pfeffer nach Geschmack
  • Salz
  • Fett zum Anbraten (Olivenöl und 1 TL Butter oder Ghee)
  • Dazu esse ich gerne viel Gemüse und ein gutes Stück Butterbrot

Zubereitung

1. Die Basis langsam schmoren

Das Fett in einer Pfanne erwärmen und zunächst die fein gehackten Zwiebeln hineingeben. Ich lasse sie gerne etwas länger bei moderater Hitze schmoren, damit sie weich werden und ihre natürliche Süße entwickeln. Anschließend den Knoblauch dazugeben, die Hitze reduzieren und beides langsam weiterziehen lassen.

2. Würze & mein kleiner Twist

Chili oder Szechuan-Pfeffer und die fein gewürfelte Tomate dazugeben. Jetzt kommt die Zutat, die für mich den Unterschied macht: 1 Teelöffel Honig.

Die Kombination aus der Süße des Honigs, den langsam geschmorten Zwiebeln, Knoblauch und der leichten Schärfe klingt ungewöhnlich, funktioniert doch unglaublich gut. Alles noch einige Minuten langsam schmoren lassen und mit etwas Salz abschmecken.

3. Die Eier langsam stocken lassen

Die drei Eier aufschlagen. Die Hitze der Pfanne kurz etwas erhöhen, die Eier hineingeben und zunächst kurz anstocken lassen, sobald die Unterseite beginnt fest zu werden, reduziere ich die Hitze wieder. Dann schiebe und falte ich das Ei vorsichtig zusammen, anstatt es ständig wild durchzurühren. So darf es ganz langsam garen und bleibt für mich deutlich weicher und saftiger.

Lass Zwiebeln, Knoblauch und Honig wirklich Zeit.
Ich mache währenddessen meistens schon den Rest meines Frühstücks fertig. Gerade dieses langsame Schmoren sorgt dafür, dass sich süß, herzhaft und scharf miteinander verbinden.

Beim Ei gilt für mich: lieber noch einmal die Hitze reduzieren und langsam garen. Genau dann wird es so weich, wie ich mein Rührei am liebsten esse.

Dilan Lukacek

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