Get to know me

  1. Mehr als der erste Eindruck
  2. Bewegung war bei uns kein Hobby
  3. Meine Vesperbox war schon damals anders
  4. Warum InnerGlow Dilan entstanden ist
  5. Was ich über Stärke neu lernen musste
  6. Die Seiten von mir, die zusammengehören
  7. Familie ist mein Fundament
  8. Wofür ich heute losgehe
  9. Das Glas ist für mich immer halb voll

Mehr als der erste Eindruck

Manche Menschen glauben, sie hätten mich nach wenigen Sekunden verstanden. Sportlich, feminin, vielleicht ein bisschen zu glatt. Eine ehemalige Kollegin sagte später einmal zu mir: „Ich dachte zuerst: Was für eine Tussi. Dann hast Du den Mund aufgemacht und ich wollte nur noch mit Dir arbeiten.“ Ich muss bis heute darüber lachen, weil dieser Satz ziemlich gut beschreibt, was häufiger passiert: Menschen sehen zuerst mein Äußeres und sind anschließend überrascht davon, wie tiefgründig ich denke, wie kritisch ich Dinge hinterfrage und wie klar ich auf die Welt blicke.

Ich bin Dilan: ehrlich, loyal und wahrscheinlich sehr viel tiefgründiger, als man mir auf den ersten Blick zutraut. Meine Familie würde mich zusätzlich als zuverlässig, sowie zielstrebig beschreiben. Meine Freundinnen sagen, dass man mit mir das Gefühl bekommt, alles schaffen zu können. Für ein „Ich kann das nicht“ bleibt in meiner Nähe meistens nicht besonders viel Raum. Nicht, weil ich Schwierigkeiten klein rede, sondern weil ich fest daran glaube, dass es fast immer einen Weg gibt, sobald wir aufhören, uns selbst im Weg zu stehen.

Bewegung war bei uns kein Hobby

Ich bin in einer Radsportfamilie aufgewachsen. Mein Opa hatte einen eigenen Radrennstall, deshalb verbrachten wir als Kinder unzählige Stunden auf Rennen, in der Werkstatt oder selbst auf dem Fahrrad. Vier- bis sechsstündige Fahrradtouren waren für uns keine außergewöhnlichen Ausflüge, sondern normale Familienzeit. Mein Papa war Boxer, er brachte meinem Bruder und mir schon früh das Boxen bei, inklusive kleiner Kämpfe zwischen uns Geschwistern. Dazu kamen Wandern, Schwimmen und eigentlich alles, was Bewegung beinhaltete, einen Tag, an dem wir einfach nur herumsitzen sollten, kannte ich kaum.

Trotzdem wurde aus mir damals keine Radrennfahrerin. In meiner Umgebung und der Zeit damals gab es keine eigenen Rennen ausschließlich für Mädchen, geschweigenden wurden Mädchen in einen Verein aufgenommen „Mädchen fahren kein Rennrad“. Bei einem Rennen bin ich dann trotzdem mitgefahren und das als einziges Mädchen zwischen größeren und stärkeren Jungs. Einer von ihnen hielt mir Berg runter in der Kurve, weil ich schneller war als er, sein Bein ins Rad. Ich war nicht nur sauer, sondern hatte einfach nur Angst runterzufallen, natürlich bin ich danach langsamer gefahren, damit ja keiner neben mir fährt, zum Leidwesen meines Opas und meiner Familie, die mich anfeuerten. Nach dem Rennen wusste ich: „Niemals mache ich so einen Quatsch wieder mit!“ Die Liebe zur Bewegung verschwand jedoch nie. Sie nahm im Laufe meines Lebens nur immer wieder eine andere Form an und führte mich irgendwann zurück zu dem, was schon als Kind ein Teil von mir gewesen war.

Meine Vesperbox war schon damals anders

Auch Ernährung war bei uns nie nur eine Nebensache. Meine Mutter kochte immer frisch, entweder allein, während wir draußen unterwegs waren, oder gemeinsam mit uns. Obst und Gemüse wurden jede Woche, manchmal sogar zweimal, frisch gekauft. Eier, Vollkornbrot, Käse, Fleisch und unverarbeitete Lebensmittel gehörten selbstverständlich zu unserem Alltag.

Meine Vesperbox sah deshalb schon damals anders aus als die vieler anderer Kinder. Eine Dose mit Gemüse, eine mit Obst und dazu ein belegtes Brot oder Brötchen mit Käse, Wurst oder Frischkäse. Getrunken wurde Wasser und an Tagen mit Schulsport ausnahmsweise eine Apfelschorle. Ein Nutella Brot war etwas Besonderes für den Sonntag und selbst dann gab es das nicht immer, weil es eben als ungesund galt.

Ich habe meine Vesperbox geliebt, damals war sie für mich einfach normal. Heute erkenne ich, wie sehr mich diese selbstverständliche Verbindung zu frischen Lebensmitteln, gemeinsamem Kochen und bewusster Ernährung geprägt hat. Vieles von dem, was heute Teil meiner Arbeit und meines täglichen Lebens ist, begann nicht mit einem Trend oder einem Lehrbuch, sondern an unserem Familientisch.

Abendessen bei uns

Warum InnerGlow Dilan entstanden ist

InnerGlow Dilan entstand nicht, weil ich einfach noch einen weiteren Social-Media-Kanal eröffnen wollte. Es begann schon in einer Zeit, in der ich mich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigte, ganz bewusst und aus social Media, als ich eine Diagnose an meiner Halswirbelsäule erhielt und gleichzeitig meinen Zyklus wieder in Balance bringen wollte.

Ich hatte starke Blutungen, Schmerzen und wusste, dass ich etwas verändern musste. Die Pille oder eine Spirale kamen für mich nicht infrage, weil ich meine Beschwerden nicht einfach überdecken wollte. Ich wollte verstehen, was in meinem Körper passiert, weshalb es passiert und welchen Einfluss Ernährung, Bewegung, Stress und mein gesamter Lebensstil darauf haben.

Also begann ich zu recherchieren, auszuprobieren und genauer hinzuhören. Ich wusste, dass ich sehr viel verändern konnte, sobald ich bereit war, nicht nur einzelne Symptome, sondern das große Ganze zu betrachten. Heute ist zyklusbewusstes Leben für mich nichts Kompliziertes oder Aufgesetztes mehr. Ich weiß, was mir in den verschiedenen Phasen guttut, wann ich mein Training anpassen sollte, welche Lebensmittel mich unterstützen und wann mein Körper etwas anderes von mir verlangt, als mein Kopf ursprünglich geplant hatte.

Gleichzeitig wollte ich nicht länger nur konsumieren und fremde Meinungen übernehmen. Ich wollte mir meine eigene Meinung bilden, Zusammenhänge verstehen und das, was ich lernte, mit anderen Menschen teilen. InnerGlow Dilan wurde dadurch zu meinem persönlichen „Step Into My Best Self“, nicht als fertiger Zustand, den ich irgendwann erreicht habe, sondern als Weg, den ich jeden Tag weitergehe.

Was ich über Stärke neu lernen musste

Mein beruflicher Weg hat mich mindestens genauso geprägt wie mein persönlicher. durch meine Arbeit mit Kindern, Familien und verschiedenen Systemen habe ich gelernt, wie wichtig Sicherheit, Vertrauen und echte Verbindung sind. Ich habe aber auch erkannt, hinter welchen Strukturen und Arbeitsweisen ich nicht mehr stehen kann.

Diese Erkenntnis war unbequem, dafür notwendig. Die Arbeit mit Kindern hat mir unglaublich viel gegeben, gleichzeitig hat sie mir sehr klar gezeigt, wie ich später nicht arbeiten und leben möchte. Ich wollte nicht länger nur funktionieren, Erwartungen erfüllen oder Teil eines Systems sein, das nicht zu meinen eigenen Werten passt.

Das Jahr 2026 wurde für mich noch einmal auf eine andere Weise prägend. Zum ersten Mal hörte ich wirklich konsequent auf meinen Körper, nicht nur dann, wenn es gerade in meinen Plan passte. Nach vielen Jahren, in denen Disziplin, Leistung und Durchhalten einen enorm hohen Stellenwert hatten, musste ich lernen, dass Stärke nicht immer bedeutet, noch mehr zu tun.

Manchmal bedeutet Stärke, langsamer zu werden, Grenzen anzuerkennen, einen Plan zu verändern und sich einzugestehen, dass der Körper längst etwas verstanden hat, was der Kopf noch nicht akzeptieren möchte.

Die Seiten von mir, die zusammengehören

Ich kann sehr zielstrebig sein und große Visionen verfolgen. Gleichzeitig hinterfrage ich viel, denke tief über Dinge nach und brauche Momente, in denen ich mich zurückziehe. Ich liebe Ästhetik und schöne Dinge, doch Schönheit allein reicht mir nicht! Ich möchte wissen, was dahintersteckt, ich möchte verstehen, weshalb etwas funktioniert, was es mit Menschen macht und ob es wirklich zu meinen Werten passt.

Vielleicht überrascht genau das viele Menschen an mir… Ich bin nicht nur die sportliche Frau, die Rezepte entwickelt und schöne Bilder veröffentlicht. Ich bin auch die Frau, die Systeme hinterfragt, ihre Meinung verändert, wenn sie etwas Neues lernt und die keine Angst davor hat, ein Leben neu auszurichten, wenn das alte nicht mehr stimmt.

Ich liebe Sport, Bewegung und das Gefühl, meinen Körper zu spüren. Ich liebe allerdings, genauso das Backen, lange Gespräche, Reisen, meinen Glauben und die Zeit mit meiner Familie. Ich liebe Berge und Seen, Orte wie den Comer See, Zell am See oder die Toskana; Orte, an denen die Welt für einen Moment ruhiger wirkt und man trotzdem spürt, wie viel Leben um einen herum passiert.

Familie ist mein Fundament

Meine Familie hat mir Loyalität, Zusammenhalt und Durchhaltevermögen vorgelebt, wir haben gelernt, gemeinsam durch schwierige Zeiten zu gehen und auch gemeinsam wieder aufzustehen. Diese Haltung bildet heute das Fundament unseres Familienunternehmens SITOS Retreats.

SITOS steht für „Step Into Your Best Self“ und ist die gemeinsame Vision meines Bruders Baran und mir. Ich begleite unsere Gäste als Gastgeberin, Organisatorin und Trainerin. Mein Bruder bringt als Private Chef seine Kreativität und sein besonderes Gespür für Essen ein, er schafft es, aus wenigen Zutaten etwas zu machen, das nicht nur schmeckt, sondern Menschen an einem Tisch miteinander verbindet.

Wir sind unterschiedlich und nicht immer einer Meinung, genau deshalb ergänzen wir uns. Wir möchten keine oberflächlichen Erlebnisse erschaffen, die nach wenigen Tagen wieder vergessen sind! Wir möchten Räume gestalten, in denen Menschen ankommen, sich bewegen, genießen, lachen, miteinander sprechen und Erinnerungen schaffen, die wirklich im Herzen bleiben.

Wofür ich heute losgehe

Nach einer Begegnung mit mir sollen Menschen sich sicherer, verbundener und motivierter fühlen. Ich möchte ihnen nicht vorgeben, wie ihr perfektes Leben auszusehen hat. Vielmehr möchte ich sie daran erinnern, dass häufig mehr Möglichkeiten in ihnen und ihrem eigenen Leben liegen, als sie im ersten Moment erkennen können.

Mit InnerGlow Dilan und SITOS Retreats möchte ich etwas aufbauen, das Menschen auf ehrliche Weise erreicht und ihnen langfristig etwas mitgibt. Ich möchte Wissen teilen, neue Perspektiven eröffnen und Erlebnisse gestalten, die nicht nur für einen schönen Moment sorgen, sondern auch danach noch etwas im Inneren bewegen dürfen.

Dabei geht es mir nicht darum, immer die produktivste, leistungsfähigste oder scheinbar beste Version seiner selbst zu sein. Es geht darum, den eigenen Körper ernst zu nehmen, die eigene Stimme wieder wahrzunehmen und ein Leben zu gestalten, welches nicht nur von außen gut aussieht, sondern sich auch von innen richtig anfühlt.

Das Glas ist für mich immer halb voll

Ich glaube daran, dass das Glas niemals halb leer, sondern immer halb voll ist! Nicht, weil im Leben immer alles leicht oder schön wäre, sondern weil wir selbst dann entscheiden können, worauf wir unseren Blick richten und was wir aus dem machen, was uns begegnet.

Wir können nicht alles kontrollieren, doch wir können jeden Tag neu wählen, wie wir auf unser Leben blicken, welche Bedeutung wir unseren Erfahrungen geben und welchen nächsten Schritt wir gehen.

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